14. Folge des Dylan-Feuilletons: Dylan und die Tradition

von Roland Mahler

 

Um Dylans Spätwerk zu verstehen, muss man sein Schaffen im Kontext der Amerikanischen Musiktradition, des „Great American Songbook“, sehen. Das bedeutet, dass Dylan ab den frühen Neunzigern mehr und mehr bewusst Bezug genommen hat auf diesen Fundus an musikalischen Themen und lyrischen Inhalten.

 

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Dylan Konzert in Düsseldorf

Düsseldorf. Der 74-Jährige gab ein phänomenales Konzert in der Mitsubishi Electric Halle. Statt seiner großen Hits brachte er vor allem Standards fremder Komponisten. Er verbeugte sich damit vor Frank Sinatra (Quelle: rp-online.de).

 

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Bob Dylan kann doch singen
Bob Dylan kann doch singen, FOTO: dpa, Vi Khoa

13. Folge des Dylan-Feuilletons: Time Out Of Mind

von Roland Mahler

 

Die Neunziger sind für Bob Dylan Abschluss, Rückkehr und Neubeginn in einem. Nach „Under The Red Sky“ (siehe die vorangegangene Kolumne 12), der Verleihung des Lifetime-Achivement-Grammys 1991, dem 30th Stage-Anniversary-Konzert 1992 und den beiden auf traditionelles Material zurückgreifenenden „Good As I Been To You“ und „World Gone Wrong“ spielt Dylan für Sony das „MTV-Unplugged“-Life-Konzert ein – eher widerwillig (zumindest was die Auswahl der aufgenommenen Stücke, vorwiegend bekannte Songs aus den Sechzigern, betrifft). Nachträglich stellt er dem offiziellen Konzert, das auf der „MTV-Unplugged“-CD 1994 erscheint, ein eigenes inoffizielles Konzert im New Yorker Supper-Club gegenüber, das als Bootleg - neuerdings auch streambar auf soundcloud.com - herumgeistert und wovon einige wenige Stücke auf „Tell, Tale, Sign“ veröffentlicht wurden (Dylan und seine Band in bester Spiellaune!).

 

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Vier Konzerte in Süddeutschland

Dylan in Stuttgart 1991 (Quelle: Metz)

Bob Dylan tourt im Sommer 2015 durch Süddeutschland!

Hier die Termine:

  • 20.06.2015 Mainz – Zollhafen/Nordmole
  • 21.06.2015 Tübingen - Sparkassen Carré
  • 23.06.2015 Bamberg - Brose Arena
  • 16.07.2015 Lörrach - Marktplatz (Stimmen Festival)

 

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Weitere Artikel zu dem Thema:

12. Folge des Dylan-Feuilletons: World gone wrong

von Roland Mahler

 

Die Neunziger beginnen mit dem Album „Under The Red Sky“, das musikalisch deutlich gegenüber „Oh Mercy“ abfällt – wohl vor allem aufgrund des fehlenden Lenoir-Sounds, der dem Vorgänger ein unverwechselbares Gepräge verliehen hat. Trotz hervorragender Musiker (George Harrison, Stevie Ray Vaughan, Slash, David Crosby – um nur einige zu nennen) bleibt der Sound ohne wirkliche Tiefe – vielleicht mit Ausnahme von Born In Time (wobei die später veröffentlichte Version auf „Tell, Tale, Sign“ deutlich mehr bietet als die Version, die es auf das 1990 veröffentlichte Album schaffte).

Thematisch zeugen die Songs von einer zunehmenden Distanz Dylans zu einer ihn umgebenden Wirklichkeit im Zeichen postmodernen Lebenskultur (vgl. Wiggle Wiggle, TV Talkin‘ Song, Unbelievable, Handy Dandy)...

 

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